[ von Brezi am 2007-08-07 22:21:17 ] Danke für die kleine Korrektur in der Schreibung! Und @JoDo: in meinem Umfeld wurde es zackiger ausgesprochen, etwa "Fagötzgot". Und da ich die Formel vor allem vom Mesner mit dem Klingelbeutel kenne, ist mir die vollständige Antwort nicht bekannt gewesen. Hätte die jeder Spender gesprochen, hätte die Kollekte bis zur übernächsten Messe gedauert. Diese Langform der Redewendung [ von JoDo am 2007-08-08 22:51:55 ] habe ich auch nicht dem Mesner beim "Åsåmmän" von den Lippen gelesen, sondern der stammt von einer - hab sie selig - Damenrunde im südlichen NÖ, die sich des öfteren besuchten und für etwaige Geschenke und Dienstleistungen den zitierten Spruch verwendeten. Nicht notwendig dazuzufügen, dass die auch ungschauter zum Kircheninventar dazugezählt werden konnten. Für alle, die den Spruch nicht kennen: [ von JoDo am 2007-08-08 22:57:58 ] Der heißt aber auch indirekt: Bezahlt wird nicht! Was du mir gegeben hast, nehme ich als Geschenk, eventuell wird es dir der liebe Gott schon noch einmal vergelten! Der deutsche Volkskundler Lutz Röhrich [ von JoDo am 2007-08-08 23:11:35 ] stellt in seinem „Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten“ folgendes fest:
„Wird ein Armer, ein Bettler von einer Bäuerin beschenkt, so hört sie ein städtisch-höfliches 'Dankeschön' nicht gern. 'Des isch wie Wasser!', d.h., es hat keinen Wert. Der Beschenkte soll mit einem 'Vergelt's Gott!' danken, worauf sie mit einem 'Segen's Gott' oder 'Zahl's Gott' antwortet.“ Lutz Röhrich: „Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten.“ Band 1-3. Freiburg im Breisgau: Herder, 2003. ISBN 978-3451054006 http://de.wikipedia.org/wiki/Vergelt's_Gott "Gejds God!" in Altbayern [ von Josef am 2007-12-18 11:12:22 ] @JoDo: So, wie Du den Lutz Röhrich zitierst, ist es auf dem Land bei uns immer noch (Aussprache siehe Titel, aber Fagejds... geht auch). Die Antwort heißt "Sengs God!" |